REPORT: Agile Führungskräfte konfrontieren die KI-Kompetenzlücke Erfahren Sie mehr

Smart Manufacturing 2026: Technologieinvestitionen wachsen schneller als die industrielle Bereitschaft

Two workers in safety vests and goggles operate machinery, with digital data and interface graphics overlaid, in a modern industrial setting.
Hersteller komplexer Produkte starten mit deutlichem Schwung ins Jahr 2026. Software-Budgets steigen, neue Technologien werden geprüft und viele Ingenieurteams arbeiten daran, die Übertragung von Produktdaten zum Entwurf über die Produktion bis hin zur Fertigstellung zu modernisieren.
Die Realität hinter diesem Optimismus ist allerdings viel komplexer: In Technologie zu investieren ist einfacher, als sie in Betrieb zu nehmen.

Neue Forschungsergebnisse aus der Studie „Smart Manufacturing 2026” von PRO.FILE zeigen, dass Hersteller schnell auf fortschrittliche digitale Tools umsteigen, viele dabei jedoch mit wachsenden Lücken in Bezug auf Fähigkeiten, Integration und Datenbereitschaft konfrontiert sind. Für Führungskräfte im Ingenieurwesen und IT-Entscheidungsträger wird diese Spannung zu einer der entscheidenden Herausforderungen der modernen Fertigung.

Mit zunehmenden Technologieinvestitionen steigen auch die Risiken bei der Umsetzung

Die Gesamtzahlen zeichnen ein zuversichtliches Bild. Laut der Umfrage:
Dies deutet darauf hin, dass die Fertigungsbranche sich den Herausforderungen bewusst ist. Führungskräfte legen den Schwerpunkt auf Automatisierung, Analytik und vernetzte Plattformen, um die Produktivität, Widerstandsfähigkeit und Markteinführungsgeschwindigkeit zu verbessern.
Die gleiche Studie zeigt jedoch auch ein entscheidendes Gegengewicht zu dieser Zuversicht auf.

36 % der Hersteller sehen fehlende KI-Kompetenzen als dringendste Qualifikationslücke in ihrer Belegschaft (die häufigste Antwort insgesamt und noch häufiger unter Teams mit Sitz in den USA). Dies verdeutlicht eine grundlegende Herausforderung: Während die Tools rasante Fortschritte machen, haben die dafür erforderlichen personellen und betrieblichen Systeme Mühe, Schritt zu halten.

Für Unternehmen, die komplexe Produktstrukturen und -lebenszyklen, technische Änderungen und Multisystemumgebungen verwalten, hat diese Lücke reale Konsequenzen. Ohne die richtigen Fähigkeiten und Grundlagen besteht die Gefahr, dass Investitionen in neue Technologien zu isolierten Pilotprojekten werden, anstatt zu skalierbaren Verbesserungen zu führen.
Diese Spannung wird noch deutlicher, wenn Hersteller ihren Fokus von der unternehmensweiten Transformation auf die Strategien und Systeme verengen, welche die Produktentwicklung selbst unterstützen.
Als Nächstes betrachten wir eine spezifische Strategie (Produktlebenszyklusmanagement oder PLM) und die Systeme, die sie ermöglichen (Produktdatenmanagement oder PDM).

Smart Manufacturing Report Winter 2026

Holen Sie sich Ihr Exemplar des Berichts Smart Manufacturing 2026 und erfahren Sie, wie Führungskräfte in der Fertigungsindustrie mit der KI-Kenntnislücke, der Komplexität der Integration und anderen betrieblichen Herausforderungen umgehen. Heute herunterladen!

Zwei aufgeschlagene Broschüren mit dem Titel Smart Manufacturing 2026: Agile Leaders Confront the AI Skills Gap (Intelligente Fertigung 2026: Agile Führungskräfte stellen sich der KI-Kenntnislücke), die das Cover, das Inhaltsverzeichnis und eine Innenseite zeigen.

Produktlebenszyklusmanagement vs. Produktdatenmanagement

Lassen Sie uns kurz einige Begriffe definieren. In der Praxis sollte das Produktlebenszyklusmanagement (PLM) als Managementstrategie und nicht als einzelnes Tool verstanden werden. Es definiert, wie Produktinformationen, Prozesse und Entscheidungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg gesteuert werden, vom frühen Entwurf über die Fertigung und den Service bis hin zur Außerbetriebnahme.

Die Umsetzung dieser Strategie erfordert eine robuste technologische Grundlage. Hier spielt eine Produktdatenmanagement-Plattform (PDM) eine entscheidende Rolle, da sie als operatives Rückgrat dient, das Produktdaten innerhalb der täglichen Engineering-Workflows strukturiert, sichert und verknüpft.

Unsere Untersuchungen zeigen, dass PLM (auf Basis eines starkenPDMs) zunehmend eine zentrale Rolle in digitalen Fertigungsstrategien spielt. Führende Fertigungsunternehmen geben an, dass ihre wichtigsten PLM-Anwendungsfälle folgende sind:
Dabei handelt es sich nicht um experimentelle Randfälle. Es sind zentrale Workflows, die darüber entscheiden, wie effizient Unternehmen die Produktkomplexität verwalten, funktionsübergreifende Teams koordinieren und die Datengenauigkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg gewährleisten.

Die PLM-Einführungslücke: Integration, Daten und Vertrauen

Trotz dieser Ambitionen zeigen unsere Untersuchungen, dass es nach wie vor Hindernisse gibt, die die Einführung verlangsamen und den ROI schmälern:
Diese Herausforderungen deuten auf ein wiederkehrendes Problem hin: Viele PLM-Initiativen scheitern nicht, weil die Strategie fehlerhaft ist, sondern weil die Produktdatenbasis unvollständig ist. Probleme bei der Integration, Migration und Datenzertifizierung treten häufig auf, wenn es kein einziges System gibt, das für die Verwaltung der Produktdaten an der Quelle zuständig ist.

Dies ist die Aufgabe einer PDM-Plattform wie PRO.FILE. PDM-Systeme konzentrieren sich auf die Produktentwicklungsphase des Lebenszyklus, integrieren CAD- und andere CAx-Tools, stellen eine Verbindung zu ERP her und setzen Versionskontrolle, Zugriffsrechte und Änderungsprozesse durch. Wenn PDM als grundlegende Ebene und nicht als nachträglicher Einfall betrachtet wird, ist es weitaus wahrscheinlicher, dass PLM-Strategien über isolierte Teams hinaus skaliert werden und einen messbaren Mehrwert für das gesamte Unternehmen liefern.

Warum Fähigkeiten genauso wichtig sind wie Systeme

Die in dem Bericht festgestellte KI-Kompetenzlücke erklärt, warum viele PLM-Initiativen ihr Potenzial nicht ausschöpfen können.
Diese Lücke macht sich am deutlichsten dort bemerkbar, wo Strategie und Umsetzung aufeinandertreffen. Fortschrittliche PLM-Funktionen setzen voraus, dass Ingenieure und IT-Teams verstehen, wie Produktdaten strukturiert, verwaltet und zwischen den von ihnen täglich genutzten Systemen ausgetauscht werden. Ohne eine gut implementierte PDM-Plattform, die diese Arbeitsabläufe vereint, sind selbst hochkompetente Teams gezwungen, mit manueller Arbeit, unzusammenhängenden Tools und informellen Prozessen zu kompensieren.
Diese Herausforderung wird für Unternehmen, die komplexe Produkte verwalten, noch verschärft. Mit der Ausweitung von PDM/PLM-Umgebungen steigen die Kosten für schlechte Integration oder unklare Zuständigkeiten. Das wirkt sich direkt auf die Effizienz im Engineering, die Compliance und die Markteinführungszeit aus.

Was Führungskräfte in der Fertigungsindustrie beachten sollten

Die Ergebnisse von „Smart Manufacturing 2026” lassen einen klaren Schluss zu: Technologieinvestitionen allein reichen nicht mehr aus.
Die Ergebnisse von „Smart Manufacturing 2026” lassen einen klaren Schluss zu: Technologieinvestitionen allein reichen nicht mehr aus.
PLM ist nicht nur ein weiteres System. Es ist ein strategischer Ansatz zur Verwaltung der Produktkomplexität im gesamten Unternehmen. Der Erfolg hängt von einer zuverlässigen PDM-Plattform ab, die sicherstellt, dass Produktdaten vom Entwurf bis zur Auslieferung genau, rückverfolgbar und nutzbar bleiben.

Entdecken Sie die vollständigen Ergebnisse

Dieser Artikel beleuchtet nur einen Teil der Erkenntnisse aus der Studie „Smart Manufacturing 2026” von PRO.FILE. Der vollständige Bericht befasst sich mit folgenden Themen:

Smart Manufacturing Report Winter 2026

Holen Sie sich Ihr Exemplar des Berichts Smart Manufacturing 2026 und erfahren Sie, wie Führungskräfte in der Fertigungsindustrie mit der KI-Kenntnislücke, der Komplexität der Integration und anderen betrieblichen Herausforderungen umgehen. Heute herunterladen!

Zwei aufgeschlagene Broschüren mit dem Titel Smart Manufacturing 2026: Agile Leaders Confront the AI Skills Gap (Intelligente Fertigung 2026: Agile Führungskräfte stellen sich der KI-Kenntnislücke), die das Cover, das Inhaltsverzeichnis und eine Innenseite zeigen.

Über die Studie

Smart Manufacturing 2026: Agile Führungskräfte bewältigen das KI-Kompertenzdefizit” basiert auf einer Umfrage unter 500 Entscheidungsträgern für CPQ-, PLM- und Engineering-Software in Fertigungsunternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern in den Vereinigten Staaten und der DACH-Region.

Über PRO.FILE

Mit über 40 Jahren Erfahrung ist PRO.FILE von Revalize ein anerkannter Marktführer in den Bereichen Product Lifecycle Management (PLM), Product Data Management (PDM) und Technical Document Management (DMStec). Unsere Plattform verbindet Produktdaten über alle Phasen hinweg und ermöglicht es Herstellern, ihre Effizienz vom Entwurf bis zur Auslieferung zu maximieren.